Thursday, March 30, 2017

Unterwegs auf Planet C

Ein unvergesslicher Abend

19. Oktober 2012


"We Are Family" - eine musikalische Botschaft an alle

Momentan bin ich mal wieder ziemlich beschäftigt, schließlich stehen neben meinem normalen Job noch ein paar zusätzliche Verpflichtungen im Rahmen meiner Wohltätigkeitsstiftung auf dem Programm. Ursprünglich begann ich diesen Blog für all diejenigen zu schreiben, die genau wie ich unter ihrem alltäglichen Krebsleiden zu kämpfen haben, aber er richtet sich natürlich auch an alle, die generell nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Im Prinzip ist das Leben ein ständiger Kampf, auch wenn natürlich immer wieder viele schöne Momente dabei sind.

Selbst in den schwierigsten Zeiten versuche ich stets positiv zu bleiben, um somit zumindest so viel Lebensfreude wie möglich aufrechtzuerhalten. Ich konzentriere mich dabei immer ganz stark auf meine Arbeit, denn dann macht das Leben auch wieder Spaß und man weiß wofür es sich zu kämpfen lohnt.

Schon seit meiner Kindheit bin ich überall auf der Welt unterwegs gewesen und wurde dabei Zeuge, wie sich Menschen immer wieder untereinander helfen, selbst dort, wo man es gar nicht erwartet hätte. Die Eigenschaft, einander zu helfen und sich zu unterstützen ist ganz tief in uns Menschen verwurzelt. Abgesehen von meinen gesundheitlichen Problemen, empfinde ich mein Leben als ein besonderes Geschenk. Im Laufe meines Lebens schrieb ich immer wieder Songs, die mein Leben total verändert haben. So bildete der Song "We Are Family" die Idee zu meiner Wohltätigkeitsstiftung - genauso wie durch den Song, erreichten wir mit den Programmen unserer Stiftung Millionen von Hilfsbedürftigen und es macht mich unheimlich stolz zu sehen, was wir in den bisherigen 11 Jahren alles auf die Beine gestellt haben.

Das ganze Team meiner We Are Family Foundation arbeitet nun unermüdlich an unserer bevorstehenden Spendengala. Diese findet am Monday, den 29. Oktober 2012 im Hammerstein Ballroom des Manhatten Centers statt. Besondere Auszeichnungen erhalten dieses Mal Menschen, die sich durch ihren vorbildlichen Einsatz im Bereich Menschlichkeit und humanitärer Hilfe besonders verdient gemacht haben: Sting und Trudie Styler, Dr. Jeni Stepanek und Daniel Stern von Reservoir Capitol. Zudem werden natürlich viele meiner Freunde auftreten. Wenn es nur annähernd so gut wird, wie bereits in den vergangenen Jahren zuvor, dann wird es bestimmt ein unvergesslicher Abend».

 


Brown Johnson, der Produzent von Dora The Explorer & ich bei Peter Gabriel's Witness Gala


Ich war zu Gast mit dem Oscar nominiertem IMPACT Repertory Theatre, bei dem ich auch zum Vorstand gehöre


Ich konzentriere mich dabei immer ganz stark auf meine Arbeit, denn dann macht das Leben auch wieder Spaß und man weiß wofür es sich zu kämpfen lohnt


Das Schulgebäude einer unserer We Are Family Foundation Schulen - Die Eigenschaft, einander zu helfen und sich zu unterstützen ist ganz tief in uns Menschen verwurzelt


Die neuerbaute WAFF Schule zusammen mit Schülern


Eine Kopie des originalen We Are Family Notenblatts


WAFF und Court TV produzierten gemeinsam "Empowering Children in the Aftermath of Hate", eine 30-minütige TV-Dokumentation aus dem Jahre 2002, die mit zwei Beacon Awards ausgezeichnet wurde


TEDxTeen ist ebenfalls ein Bestandteil des WAFF Programms


Jugendliche aus dem Three Dot Dash Programm der WAFF hören dem Vortrag von Rachael Chang (Catchafire), Celeste Borttorff (Coca-Cola), Rose J. Flenorl (FedEx) zu


Das hier gibt einen kurzen Überblick, über alles was wir machen


Sting & Trudie Styler, Preisträger der WAFF 2012 im Bereich Menschlichkeit und humanitäre Hilfe


Mattie J.T. Stepanek und seine Mutter Jeni - er war damals unser allererster Preisträger und sie wurde im Bereich Friedenforschung auszgezeichnet


Daniel Stern, Präsident der Film-Akademie am Lincoln Center


Ich beim Auftritt mit CHIC und Sir Elton John anlässlich einer WAFF Spendengala


Ich, zusammen mit Little Steven und Jackson Browne bei einer WAFF Spendengala


Die B-52s bei der WAFF Spendengala im vergagenen Jahr


Ich und Miss Piggy bei einer WAFF Spendengala

 


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Die New York Comic-Con

13. Oktober 2012


Hut ab - in diesem Kostüm musste tatsächlich jemand den ganzen Tag überstehen!

Bei jedem medizinischen Test, den ich über mich ergehen lassen muss, gehe ich emotional immer durch alle möglichen Höhen und Tiefen. Einerseits verspüre ich stets eine gewisse Angst, Verzweiflung, Wut, Unsicherheit, Schmerz und Stress, auf der anderen Seite wandelt sich meine Gefühlslage dann immer in neue Hoffnung, Respekt, Geduld und ein vollkommenes Glücksgefühl. Meine vielfältigen Jobs und Aufgaben sorgen immer dafür, dass ich meine Lebensfreude aufrecht erhalten kann. In der vergangenen Woche mussten meine medizinischen Untersuchungen dankenderweise mal kurz eine Pause einlegen, schließlich erwarteten mich als Vorsitzender von Sumthing Else Music Works, einer Produktionsfirma für Soundtracks von Videospielen, noch ein paar wichtige Aufgaben. Dort nahm ich an einer Diskussionsrunde mit anderen Musikproduzenten teil, in der man sich generell über die Feinheiten der heutigen Soundtrackproduktion unterhielt. Austragungsort war war ein restlos ausverkauftes Event im Jacob Javits Center: der New York Comic-Con, die größte Messe an der Ostküste der USA im Bereich Pop Kultur.

Unser Messestand war bis auf den letzten Platz gefüllt und meine SEMW-Mitarbeiter arbeiten bis zum Umfallen. Ich muss wirklich sagen, dass mich nicht nur die ausgewogene Zusammensetzung bei der Diskussionsrunde besonders beflügelt hat, sondern insgesamt die komplette Stimmung aller Anwesenden der New York Comic-Con unheimlich beeindruckend war.

 


Hier ist nich ein Bild von Ihm, so dass ihr sehen könnt, dass er sich auch tatsächlich bewegt hat


Ein paar talentierte Videospiel-Designer auf dem Messestand von Sumthing Else Music Works beim New York Comic-Con


Unser Stand war bis auf den letzten Platz belegt - es wird endlich mal Zeit, dass es für unsere Sparte einen eigenen Grammy gibt!


Der Typ war einfach der Hammer


Die stand wohl ziemlich unter Druck


Marth Vader


Cosplayers beim NYCC


Dieser hier machte ein Bild mit Halo's Master Chief auf dem Messestand von Sumthing


Viele Leute auf dem Messestand von Sumthing bei der New York Comic-Con


Solomon Grundy kam mir entgegen und sang "Aw Freak Out! Le Freak C'est Chic."


Dieses Bild sagt mehr als tausend Worte


Mitarbeiter der New York Comic-Con


Dieser Typ macht einen auf Gangnam Style

 


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Sieht so aus, als hätten wir wohl alle versagt?

6. October 2012


Momentan sieht´s um meine Gesundheit nicht allzu rosig aus, aber ich fange nicht an mich zu beklagen - auf diesem Bild sieht man mich, wie ich vor ein paar Tagen gerade die Notaufnahme verlasse

Momentan sieht´s zwar um meine Gesundheit nicht allzu rosig aus, aber ich fange jetzt nicht an mich zu beklagen. Ganz im Gegenteil frage ich mich eher "Geht es überhaupt jemandem besser als mir?". In der Vergangenheit bin ich dem Tod bereits schon dutzende Male von der Schippe gesprungen, momentan befinde mich mal wieder auf dem Wege der Besserung und vertiefe mich dabei mehr in meine Arbeit als je zuvor.

Frage: Was ist eigentlich mein Job? Antwort: die Pop-Kultur stets künstlerisch nach vorne zu bringen, ganz gleich auf welchem medialen Weg.

Ich selbst betrachte meinen Job als eine Art Dienstleistung - wenn gleich es sich dabei wirklich um eine sehr kreative, unterhaltsame und künstlerisch ausgeprägte Dienstleistung handelt. Als Musiker und Produzent besteht meine größte Herausforderung darin, die Künstler, mit denen ich zu tun habe, auf ihrer Karriereleiter weiter voranzubringen. Anders gesagt, mein Job besteht ganz einfach darin, gute Pop Musik zu machen, also Musik populär zu machen, und dementsprechend Hits und Chart-Erfolge rauszubringen. Das gelingt mir natürlich nicht immer, schließlich ist es nicht gerade einfach auf Dauer den künstlerischen Geschmack des Publikums zu treffen - aber ich gebe stets mein Bestes.

Gestern hielt ich mich in L.A. auf, um dort an einigen Meetings teilzunehmen, schließlich gab es in letzter Zeit steigendes Interesse, meine Lebensgeschichte als Vorlage für eine Verfilmung, ein Theaterstück oder für einen Roman zu nehmen. Als ich nach kurzen Dreharbeiten für ein anderes Projekt wieder zurück ins Hotel kam, erheilt ich plötzlich zahlreiche Emails, in denen man mir zur offiziellen Nominierung meiner Band CHIC für die Rock and Roll Hall of Fame gratulierte. Das brachte mich wirklich zum Schmunzeln, und zwar aus einem ganz bestimmten Grund.

Die musikalische Laufbahn von CHIC endete abrupt nach der bekannten "Disco Demolition Night" und dem darauffolgenden Abwärtstrend in Sachen Disco Musik. Nach einer Reihe von zahlreichen Gold-, und mehrfachen Platinauszeichnungen, schaffte es CHIC nach dem Sommer ´79, der im gleichen Jahr dieser Anti-Disco Demo stattfand, keinen einzigen wirklichen Hit mehr herauszubringen.

CHIC's letzter großer Chart-Erfolg hieß "Good Times". Dieser Song wurde ´79 veröffentlicht und gilt bei vielen bis heute als "Ur-Song des Hip Hop, der den Beat für "Rapper´s Delight" lieferte und quasi die Vorlage für zahlreiche andere Hits war - darunter unter anderem Queen´s Hit-Single "Another One Bites The Dust". Obwohl CHIC später nie wieder einer echten Hit herausbringen sollte, arbeiten ich und Bernard Edwards,der Mitbegründer von CHIC, weiterhin an verschiedenen Studio-Projekten zusammen (gemäß meiner Jobbeschreibung von oben).

Gestern Abend schrieb mir jemand: "Dieses Jahr ist CHIC dran, denn diesmal kann jeder an der Wahl für die Hall of Fame teilnehmen!". "Was...wirklich?". Das musste ich sofort mal selber ausprobieren. Deshalb ging ich gleich auf die entsprechende Website, um mir das Ganze etwas näher anzuschauen. Ganz oben auf der Liste der beliebtesten CHIC Songs stand "Rebels Are We," welcher im Jahre 1980 veröffentlicht wurde. Dieser Song markierte damals den Anfang einer ganzen Reihe von Flops. Ganz im Ernst: ich glaube noch nicht mal meine Mutter kennt diesen Song, geschweige denn die Leute, die dort auf dieser Website für diesen Song abstimmen sollen.

Dies ist nun unsere 7. Nominierung und das zieht ohne Zweifel natürlich Scharen von Fans mit sich, die sich mit CHIC nicht besonders gut auskennen. Wenn wirklich jemand ernsthaft die Absicht gehabt hätte, den Leuten zu erklären, weshalb CHIC nominiert werden sollte, hätte man dann nicht eher die bekannten Hits zur Auswahl stellen können, also all die Songs, die vor 1980 rauskamen? Songs wie zum Beispiel "Everybody Dance" oder selbst "CHIC Cheer", der Song auf der B-Seite, haben einen höheren Bekanntheitsgrad als die Band selbst.

Abgesehen von der Freude darüber, immer noch am Leben sein zu dürfen, ist "Musikmachen" einfach das Schönste in meinem Leben. Ganz egal ob es CHIC tatsächlich in diese Rock and Roll Hall of Fame schafft oder nicht. Eines ist sicher: durch meine Arbeit sind in Vergangenheit bereits dutzende Künstler dort gelandet, und bestimmt kommen in Zukunft noch einige hinzu.

Alle ehemaligen Bandmitglieder aus der ersten CHIC-Formation sind mittlerweile verstorben, bis auf mich. Sie alle hatten reichlich Humor und würden meine versteckte Ironie mit Sicherheit verstehen. Das Konzept der Band CHIC entstand damals unter dem künstlerischen Einfluß von zwei Bands, die zu unserer Zeit musikalisch völlig neue Maßstäbe setzten: zum einen bestand sie aus dem Lifestyle von Roxy Music, zum anderen aus der Anonymität, hinter der sich die Band KISS verbarg (wohlgemerkt bevor sie ihre Masken absetzten und Gene Simmons zu einem berühmten TV-Star wurde). Und jetzt kommt´s: keine dieser Bands ist in der Rock and Roll Hall of Fame. Sieht so aus, als hätten wir wohl alle versagt?

 


Hier war zwischendurch mal etwas Zeit für Spaß


Mein Job ist es, die Pop-Kultur stets künstlerisch nach vorne zu bringen, ganz gleich auf welchem medialen Weg


Die Vaughan Brothers und ich - für mich ist es immer eine große Herausforderung, die Künstler, mit denen ich zusammenarbeiten, weiter nach vorne zu bringen


Mein Job ist ganz einfach gute Pop-Musik zu machen - das gelingt mir zwar nicht immer, aber ich gebe stets mein Bestes


Die musikalische Laufbahn von CHIC endete abrupt nach der bekannten "Disco Demolition Night" und dem darauffolgenden Abwärtstrend in Sachen Disco Musik


Nach einer Reihe von zahlreichen Gold-, und mehrfachen Platinauszeichnungen, schaffte es CHIC nach dem Sommer ´79, der im gleichen Jahr dieser Anti-Disco Demo stattfand, keinen einzigen wirklichen Hit mehr herauszubringen


Bernard Edwards und ich unterzeichnen den ersten Plattenvertrag von CHIC bei Atlantic Records im Jahre 1977


Meine Lebensgeschichte


CHIC's letzter großer Hit "Good Times" wurde im Jahre '79 veröffentlicht


Rapper's Delight mit Angabe, dass der Song von CHIC stammt


Queen's Song "Another One Bites The Dust" erinnert musikalisch sehr an "Good Times", aber sie haben ihn nicht gesampled


Nachdem ich David Bowie's "Let's Dance" Album produziert hatte, wandelte sich meine Serie von musikalischen Flops urprlötzlich, so dass ich mit Bernard Edwards kurz darauf eine Reuhe von Hits veröffentlichte


Alison Moyet, Johnny Marr, und ich bei einem Auftritt vor ein paar Monaten - "Musikmachen" bedeutet mir unheimlich viel


Die erste Zusammensetzung der CHIC Organization - Leider bin ich der Einzige von den fünf Bandmitgliedern, die noch am Leben sind


Roxy Music diente CHIC als Inspiration - sie sind nicht in der Rock & Roll Hall of Fame


KISS diente CHIC als Inspiration - aber auch sie sind nicht in der Rock & Roll Hall of Fame

 


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Ein echter Grund zur Sorge

2. Oktober 2012


Auf meinem Weg zum heutigen Meeting bei der "Clinton Global Initiative" kam ich an diesem Bus der Firma Gibson vorbei - letzte Woche kam zu meinem gewöhnlichen Arbeitspensum noch zusätzlicher Streß hinzu

Letzte Woche kam zu meinem gewöhnlichen Arbeitspensum noch zusätzlicher Streß hinzu. Obwohl ich eigentlich nie unter Rückenproblemen leide, wurde ich mitten unter der Woche plötzlich von heftigen Rückenschmerzen geplagt - und das passierte zufälligerweise genau dann, als mein regelmäßiger Termin zur Nachuntersuchung meiner Krebsbehandlung auf dem Programm stand, deshalb war mein erster Gedanke "Na das trifft sich ja gut". So ließ ich den ganzen Tag lang das gewöhnliche Testprogramm über mich ergehen, gefolgt von zusätzlichen Untersuchungen wegen meiner Rückenprobleme.

Nach einem routinmäßigen Test meines Blutdrucks meinte mein Arzt zu mir "127 zu 70, sieht ganz gut aus". Nun ja, normalerweise liegt mein üblicher Wert bei 110 zu 70 und es sah ganz danach aus, dass meine Herzschlag-Frequenz diesmal etwas ausgeprägter ausfiel, was möglicherweise mit meinen Rückenschmerzen zusammenhing. Anschließend machte ich mich jedenfalls wieder kerngesund auf den Heimweg, aber mein Arzt vermutete bei mir eine Harnwegsentzündung und verschrieb mir deshalb Antibiotika.

Im Laufe des Abends wurden meine Rückenschmerzen plötzlich immer schlimmer, gefolgt von Herzrasen und steigender Temperatur. Mir fiel es sogar schwer zu sprechen und ich konnte mich kaum noch bewegen. Im ersten Moment dachte ich schon, ich erleide einen Schlaganfall, genauso wie´s meinem alten Freund Luther Vandross damals ergangen war. Sofort rief ich den Notarzt. Alle körperlichen Anzeichen schienen sehr ernst und mir wurde es plötzlich Angst und Bange.

Irgendwie hatte ich ein ganz komisches Gefühl und fühlte mich komplett hilflos. So blieb mir nichts anderes übrig als zu warten, bis der Notarzt endlich eintraf. Besonders merkwürdig war ja, dass ich kurz zuvor erst als kerngesund begutachtet wurde und wollte den herbeieilenden Notärzten deshalb die neuen Medikamente zeigen, die man mir verabreicht hatte.

Meine anfängliche Angst ließ langsam nach - aber während ich mit aller Kraft versuchte, nicht das Bewußtsein zu verlieren, machte ich mir Gedanken, was wohl die Ursache für all das gewesen sein könnte. Endlich traf der Notarzt ein und ich versuchte meine Beschwerden so gut wie´s ging zu erklären. Langsam hatte ich mich wieder etwas gefangen und spürte, wie´s mir schon merklich besser ging. Der Notarzt brachte mich daraufhin sofort ins Krankenhaus, wo man mich 5 Stunden lang von A bis Z untersuchte. Erst als ich das Krankenhaus wieder verlassen durfte konnte ich wieder einigermaßen klare Gedanken fassen und kam zu der Schlußfolgerung, dass ich wohl seit meiner ersten Krebsoperation generell anfälliger für Infektionen geworden bin.

Meine Nervosität war zwar nicht ganz verflogen, aber wenigstens hatte ich keine Angstzustände mehr. Ich glaube, die beste Verteidigung gegen die große Angst vor dem Unbekannten ist ganz einfach die Akzeptanz, dass "ich ja eigentlich gar nicht wissen kann, was genau los it". Deshalb lautet mein Motto ganz einfach: hab keine Angst, so lange nicht ernsthaft ein echter Grund zur Sorge besteht.

 


Die regelmäßige Nachuntersuchung meiner Krebsbehandlung


Ich ließ den ganzen Tag lang das gewöhnliche Testprogramm über mich ergehen


Diese großartigen Ärzte untersuchten zusätzlich noch meine Rückenbeschwerden


Mein alter Freund Luther Vandross starb an einem Schlaganfall


Als der Notarzt eintraf, versuchte ich so gut wie´s ging meine Beschwerden zu erläutern


Der Notarzt brachte mich daraufhin sofort ins Krankenhaus, wo man mich 5 Stunden lang von A bis Z untersuchte


Nach all dem Streß entspannte ich mich in meinem NYC Appartment und konnte wieder klare Gedanken fassen


hab keine Angst, so lange nicht ernsthaft ein echter Grund zur Sorge besteht


Ich versuche so gut wie´s geht positiv zu bleiben und mich darauf zu konzentrieren, schnell wieder gesund zu werden

 


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Bei mir heißt´s immer noch "Freak Out"

October 11, 2012 - Update by: @NileRodgers
On my birthday a couple weeks ago I got the most amazing surprise. A whole slew of my friends got together and recorded something I'll never forget - a two hour plus video birthday card. I'd promised to post the whole thing but I got sick, then had to go away. I'm still sick but I'm back home. Here's The Entire Birthday Video.
23. September 2012


Part 1 | Part 2 | Part 3 | FULL VIDEO

An meinem 60. Geburtstag befand ich mich gerade unterwegs im Flugzeug Richtung London. Dort war ich zu einer Hochzeit eines guten Freundes eingeladen. Während ich in der Luft war konnte mich keiner an meinem runden Geburtstag erreichen, und deshalb dachten sich einige meiner engsten Freunde etwas ganz Besonders für mich aus.

Sie schickten mir ihre Geburtstagsgrüße aus der ganzen Welt. Und die kamen wohlgemerkt nicht nur von Kollegen aus der Musibranche, sondern von vielen Freunden aus meinem unmittelbaren Umfeld - sogar von meinen Freunden bei Twitter oder Facebook.

Derzeit erreichen mich immer noch kleine Geburtstagsvideos, und meine Film Crew hat sich mal die Mühe gemacht, einige von ihnen zusammenzuschneiden. Wie ihr ja wisst, erzähle ich in diesem Blog stets über meine täglichen Erlebnisse, die mir seit meiner schweren Krebserkrankung vor knapp 1 1/2 Jahren begegnen - andererseits liegt es mir aber auch sehr am Herzen, von der zahlreichen positiven Unterstützung, die mir seitdem widerfahren ist, ein Stück zurückzugeben.

Ich hoffe, dass mir diese vielen kleinen Geburtstagsvideos in Zukunft so viel Kraft wie möglich geben werden. Auf jeden Fall geben sie mir einen neuen Schub bei meinem täglichen Training, denn sie sind einfach herzergreifend, unterhaltsam und sehr lustig gemacht. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an all meine Freunde und ihre kleinen Haustiere. Ihr könnt euch sicher sein: bei mir heißt´s immer noch "Freak Out".

 


Bryan Ferry


Steve Vai


Daft Punk


John Taylor (Duran Duran)


Dimitri from Paris


The B-52's


Paul Simon


Quincy Jones


Steven Van Zandt


XL Video


Narada Michael Walden


Chris Cornell


Q-Tip


Brett Ratner


Adam Lambert


Sinbad


Jerry Greenberg


Slash


Chris Matthews


Jody Watley


Steve Winwood


Me & Mom


Simon Le Bon


Alison Moyet


Taylor Dayne


Montel Williams


Johnny Marr


Sting


André Leon Talley


Deepak Chopra

 


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Ich bin froh, an meinem Geburtstag überhaupt noch am Leben zu sein

19. September 2012


Hier seht ihr mich vor den Electric Lady Studios, in der Scheibe hinter mir die Spiegelbilder von Paul McClean und Rich Hilton

CHIC's erste Single-Auskopplung hieß "Dance, Dance, Dance" - wir produzierten den Song damals in den Electric Lady Studios in der West 8th Street von Greenwich Village. Dieses Studio gehörte einst Jimi Hendrix. Und es befand sich mitten im Herzen des Stadtviertels, in dem ich aufgewachsen bin. Zu meiner Jugendzeit war das Electric Lady Studio noch ein Nachtclub namens Generation.

Im Alter von 16 Jahren war ich schon regelmäßig Gast im Generation, obwohl das gesetzliche Mindestalter, um in solche Clubs überhaupt reinzukommen, eigentlich erst bei 18 Jahren lag. Da man zu dieser Zeit des Vietnam Krieges noch in die Armee eingezogen wurde, hatte jeder damals so eine Art Wehrdienstausweis, der einem Personalausweis sehr ähnelte. Dieser Ausweis sah im Prinzip recht simpel aus und konnte praktisch in jedem Copy Shop der High School ausgestellt und entsprechend gefälscht werden, so dass also alle meine Freunde so einen hatten. Jedenfalls war darauf nicht offensichtlich, ob der Ausweisinhaber nun 16 Jahre oder 18 Jahre alt war, weshalb ich damit quasi in jeden Club reinkam. Ich sah zwar sehr schmächtig und jung aus, hatte aber Gott sei Dank einen von diesen Wehrdienstausweisen.

Nachdem aus dem Generation-Club die Electric Lady Studios wurden, arbeitete ich darin mit einer Reihe von bekannten Künstlern: INXS, Hall & Oates, CHIC, Macy Gray, D'Angelo, Femi Kuti, Roy Hargrove, Daft Punk und noch unzählige mehr, die ich noch ohne Weiteres auzählen könnte.

Heute wollte ich eigentlich einen ausführlichen Blog, über alle die Leute, verschiedenen Orte und Projekte aus meiner bisherigen Musik-Karriere schreiben, schließlich war ich deshalb extra mit Paul McClean von BBC Radio unterwegs auf den Straßen von New York. Aber kaum hatte ich damit angefangen, fiel mir plötzlich ein, dass ich ja heute Geburtstag habe.

Mein Blog beginnt heute mit einer Geschichte aus meinem Leben, als ich noch 16 war, und nun werde ich tatsächlich 60 Jahre alt. Gemessen an dem, was ich alles im Laufe meines Lebens so alles erlebt habe, bin ich ehrlich gesagt richtig froh darüber, an meinem heutigen Geburtstag überhaupt noch am Leben zu sein.

 


Unsere erste Single-Auskopplung "Dance, Dance, Dance" wurde in den Electric Lady Studios aufgenommen


Dieses einfache Dokument, das "zusammengefaltet" schmaler als eine Kreditkarte war, nannte man damals Wehrdienstausweis, und man konnte es spielend leicht fälschen


Beim Proben eines Fela Song´s zusammen mit Questlove, D'Angelo, und Femi Kuti in der Lounge der Electric Lady Studios


Ich nahm mit Paul ein Foto auf und führte in anschließend die Electric Lady Studios


Ich erzählte Paul eine Menge alter Stories, die sich damals in den Electric Lady Studios zugetragen hatten


Als wir in den Electric Lady Land Studios waren, fanden gerade geheime Studioaufnahmen statt - ich kann mir schon vorstellen, wer da gerade im Studo stand


Mir fiel plötzlich auf, dass ja heute mein Geburtstag ist, deshalb schaute ich mir frühere Aufnahmen von meinen Geburtstagen an - letztes Jahr bekam ich meine erste Eistorte zum Geburtstag


An meinem Geburtstag gab´s ein Zusammentreffen mit früheren Kollegen von CHIC. Hier seht ihr Paul Schaffer, Luci Martin, mich, Alfa Anderson, Bernard Edwards und Fonzi Thornton


Lionel Richie, Esai Morales, Nile, Russell Wong, Dustin Nguyen und ein paar Mädels, die wir damals "Niley's Angels" nannten, bei einer früheren Geburtstagsparty von mir in L.A.


OK, ich geb´s zu...heute gab ich mal richtig Gas, schließlich bin ich einfach nur froh darüber, an meinem Geburtstag noch am Leben zu sein

 


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Gemeinsam schrieben wir Musikgeschichte

17. September 2012


Auf dem Weg zu der Stelle, an der sich einst der Roxy Club befand - das war der Ort, an dem ich Madonna zum ersten Mal begegnet bin

Das Wetter war geradezu wie geschaffen für einen ausgiebigen Spaziergang auf Planet C zusammen mit Paul McClean von BBC Radio, vor uns lag ein komplett wolkenfreier Himmel und zudem herrschten hochsommerliche Tempraturen. Wenn ich so unterwegs bin habe ich eigentlich kein bestimmtes Ziel vor Augen - aber diesmal begaben wir uns gezielt auf die einzelnen Etappen meiner Memoiren "Le Freak". Und ich hatte wirklich so ein verdammt wildes Leben - es grenzt an ein Wunder, dass ich überhaupt noch am Leben bin.

Meine frühsten Erinnungen reichen ungefähr bis zu meinem fünften Lebensjahr und beginnen mit den Eindrücken aus Lower Manhatten. Meine Eltern waren damals beide Heroinabhängig und das Leben war deshalb stets sehr hektisch und unstrukturiert. Damals lebten wir eine Zeit lang in der 780 Greenwich Street. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als die Jazz-Legende Thelonious Monk bei uns vorbeischaute, um meiner Mutter einen von diesen Fell-Mänteln abzukaufen, die zu dieser Zeit unheimlich angesagt waren.

Insgesamt lebte ich schon fast überall, in Greenwich Village, Chinatown, der Lower East Side, und kurz nach meinem 16. Lebensjahr sogar in der U-Bahn. Ich gehörte zu Gangs wie den Cub Scouts, den Boy Scouts, dem Boys Club of America, und war zudem Führer einer Untergruppe der Black Panther Partei in Lower Manhatten. Das frühere Hauptquartier gehörte damals den Eltern unseres Gruppenführers und befand sich in einem Haus in der 23. Straße im Westen Manhattens.

Damals lebten wir sogar Tür an Tür mit Schauspieler Anthony Perkins, bekannt aus dem Hitchcock Film Psycho, und seiner angetrauten Frau Berry Berenson. Ein paar Jahre später arbeitete sie als meine persönliche Fotografin. Leider verstarb sie auf tragische Weise als Passagierin des ersten Flugzeugs, das am 11. September 2001 ins World Trade Center einschlug.

Nur wenige Straßenblocks entfernt von diesem Haus in der 21. Straße bin ich dann zum ersten Mal David Bowie und Madonna begegnet - Bowie traf ich im damals im angesagten Nachtclub Continental in der 25. Straße, und Madonna im legendären Roxy Club in der 18. Straße. Gemeinsam schrieben wir später Musikgeschichte. (Fortsetzung folgt)

 


Thelonious Monk auf dem Cover des Time Magazines


Unterwegs begegneten wir einer netten Dame namens Alexa, die uns sagte, dass es den Girls Club in der Lower Eastside heute immernoch gibt


Unsere Abteilung der Black Panther Partei Harlem für den Bezirk von Lower Manhatten befand sich damals in diesem haus in der 21. Straße


Eine frühere Aufnahme von Berry Berenson und Tony Perkins


Eine Foto von Nile Rodgers, aufgenommen von Berry Berenson


David Bowie beim Auftritt von "Modern Love", produziert von Nile Rodgers


Madonna's "Like A Virgin" ist ihr bis heute meistverkauftes Album

 


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Unterwegs auf Planet C mit der BBC

15. September 2012


In den vergangegen Tagen war ich zusammen mit Paul McClean von BBC Radio unterwegs auf Planet C

In den vergangegen Tagen war ich zusammen mit Paul McClean von BBC Radio und Rich Hilton, meinem Experten für alles, unterwegs auf Planet C. Den Begriff Planet C hatte ich einst ins Leben gerufen, als ich damals an Krebs erkrankt bin. Das tägliche Laufen und Spazierengehen spielt seitdem eine ganz wichtige Rolle innerhalb meiner Selbsttherapie. Einerseits hält es mich dauerhaft fit und ist andererseits die einzige Zeit des Tages, in der ich voll und ganz mit mir selbst beschäftigt kann. Während ich so unterwegs bin trage ich allerdings nie einen MP3-Player mit mir, denn in meinem Kopf läuft ständig irgend ein Song - und die Musik, die mir dabei durch den Kopf geht, wird meistens von den Dingen beeinflusst, die mir auf meiner Strecke begegnen.

Im Laufe der letzten 21 Monate war es nun erst das zweite Mal, das mich jemand auf meinem täglichen Spaziergang begleitet hat. Der Journalist Paul McClean hatte mein Buch "Le Freak" gelesen und mich vor Kurzem in Belfast dazu interviewt. Nun wollte er unbedingt mit eigenen Augen die einzelnen Stationen meines ehemals wilden Lebens sehen, und mich durch mein heutiges Leben begleiten. Bevor wir uns auf den Weg machten, meinte ich noch zu ihm "Es wird wahrscheinlich nicht einfach, mir bei all den Eindrücken und Sehenwürdigkeiten heute zu folgen - schließlich weiß ich über jede einzelne Straße in New York City irgend eine Rock-n-Roll story zu erzählen".

Los ging´s in der 125. Straße - also direkt beim Apollo Theater. Damals in den 70er Jahren gehörte ich zur hauseigenen Band dieses Theaters und durfte zusammen mit einer schier endlosen Anzahl von musikalischen Schwergewichten auftreten: Parliament, Funkadelic, Betty Wright, Aretha Franklin und Screaming Jay Hawkins, um nur einige davon zu nennen. Dann gingen wir weiter Richtung Osten, bis wir plötzlich vor Randall´s Island standen und ich mich erinnerte, dass ich Jimi Hendrix hier zum letzten Mal live spielen sah. Als wir uns dem Büro von Ex-Präsident Clinton an der Ecke 125th St. & 7th Avenue näherten, sagte uns jemand, dass wir gerade Paul Simon verpasst hätten, der vor gut einer Stunde dort vor Ort gewesen war. Mit Paul verbindet mich schon eine jahrelange Freundschaft und viele gemeinsame Projekte.

Danach bogen wir ab und gingen direkt runter entlang der 7th Avenue bis zu der Stelle, an der damals das ehemalige Hauptquartier der Black Panther Partei von Harlem stand. Auf unserem Weg begrüßte mich plötzlich ein Polizeibeamter mit meinem Namen, so dass wir kurz ein paar Worte wechselten und uns über dies und das aus der Musikbranche unterhielten. Als ich in den 60er Jahren noch zu den Black Panthern gehörte, wurde ich von einer Spezialeinheit der Polizei, die damals "Tactical Police Force" oder kurz gesagt TPF hieß, noch ganz anders "begrüßt". Diese Polizeieinheit gibt´s heute längst nicht mehr, und wo damals das Hauptquartier der Black Panther stand, steht heute nur noch ein Schönheitssalon. (Fortsetzung folgt: Unterwegs auf Planet C mit der BBC.)

 


Er wollte unbedingt mit eigenen Augen die einzelnen Stationen meines ehemals wilden Lebens sehen, und mich durch mein heutiges Leben begleiten


Los ging´s in der 125. Straße beim Apollo Theater


Im Apollo spielte ich zusammen mit Betty Wright


Damals trat ich auch zusammen mit Screaming Jay auf


Im Apollo spielte ich auch zusammen mit Funkadelic


Jimi Hendrix - nur wenige Monate vor seinem Tod sah ich ihn noch live auf der Bühne


Ex-Präsident Bill Clinton in Harlem


Paul Simon & ich bei einem Auftritt anlässlich meiner Foundation Gala


Der Oscar-nominierte Regisseur und Buchautor Jamal Joseph im Alter von 16 Jahren vor dem Hauptquartier der Black Panther Partei


Auf unserem Weg begrüßte mich plötzlich ein Polizeibeamter mit meinem Namen, so dass wir uns kurz begrüßten und über dies und das aus der Musikbranche unterhielten


In Polizeigewahrsam - ich bin der 5. von unten - damals trug ich noch eine Brille mit einem Metallrahmen - Jamal kam danach ins Gefängnis - Panther 21


Wo damals das Hauptquartier der Black Panther stand, steht heute ein Schönheitssalon

 


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Abgefahrene Dance Music

11. September 2012


Ich hatte ein paar Kollegen eingeladen, um ne Runde abgefahrene Dance Music zu spielen

Am 13. Juli 2012 hatte ich ein paar Kollegen nach Montreux eingeladen, um mit mir ne Runde abgefahrene Dance Music zu spielen.

 

Abgefahrene Fotos von Alexandre Guidetti


Ich am frühen Morgen


Meine Gitarre "The Hitmaker"


Scarlett Etienne


Johnny Marr


Ultra Nate beim Auflegen


CHIC's Don Harris und Bill Holloman


Alison Moyet


CHIC's Selan


La Roux's Elly Jackson


CHIC's Ralph Rolle


Mark Ronson


CHIC's Kimberly Davis


Folami


Taylor Dayne


Die Leute gingen auf der Bühne ab zu CHIC´s abgefahrener Dance Music

 


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SRV #GuitarPorn

9. September 2012


Mein Freund Stevie Ray Vaughan, eine echte Gitarristen-Legende

Die 70er und 80er Jahre waren vor allem bekannt durch ihre wilden Jet-Set Parties. Das Leben in den zahlreichen Disco-Clubs pulsierte und prägte einen völlig neuen Lebensstil, in dem Party-Nächte in Hugh Hefner's Playboy Villa einfach das Nonplusultra waren. Aber diese Zeiten sind längst Vergangenheit, wohlgemerkt Zeiten, in denen das Leben noch in Ordnung war, also lange vor unserer heutigen Zeit mit all ihren Air Marshalls, den ganzen Schuh-Bomben Attentätern und extremen Sicherheitsmaßnahmen an Flughäfen.

Im Laufe meiner Karriere habe ich schier unendlich viele Bonus-Meilen eingefahren und bin mit vielen Leuten des Flugpersonals so eng vertraut, dass sie beinahe schon zu meinem engeren Freundeskreis zählen. Einer davon ist Kapitän Scott Roper von Delta Airlines. Er ist ein regelrechter Experte in Sachen Musik und spielt darüber hinaus auch noch selber Gitarre. Als wir uns zum ersten Mal begegnet sind, wußte er auf Anhieb, dass ich derjenige bin, der David Bowie's "Let's Dance" Album und "Family Syle" von den Vaughan Brothers produziert hatte.

Scott und ich kennen uns nun schon seit Jahren und urplötzlich rief er mich gestern an und meinte "Hey Nile, ich möchte mein original-signiertes Modell einer Stevie Ray Vaughan-Gitarre der "We Are Family Foundation" spenden. Die Unterschrift darauf stammt von Buddy Guy, der damals kurz vom Signieren noch zu mir sagte "Hey, die Verarbeitung ist sogar besser, als meine eigene Gitarre, da such mir am besten eine ganz besonders schöne Stelle zum Unterschreiben aus"."

Ich war total begeistert und konnte ihm gar nicht genug dafür danken. Scott hängt sehr an diesem Instrument und die folgenden Bilder sind mal wieder ein echter Leckerbissen für alle Fans von SRV #GuitarPorn.

 


Die 70er Jahre waren geprägt von wilden Jet-Set Parties - das hier war übrigens Hugh Hefner's Privat-Jet namens "The Big Bunny"


Kapitän Scott Roper von Delta Airlines ist ein regelrechter Experte in Sachen Musik und spielt darüber hinaus noch selber Gitarre


Stevie Ray und Jimmie Vaughan im Hintergrund während der Studioaufnahmen von "Family Style"


Bei den Studioaufnahmen von "Family Style" mit den Vaughan Bros


David Bowie, Stevie Ray Vaughan & ich


Scott's original-signierte SRV Strat. Die Unterschrift darauf stammt von Buddy Guy, der damals kurz vom Signieren noch zu mir sagte "Hey, die Verarbeitung ist sogar besser, als meine eigene Gitarre, da such mir am besten eine ganz besonders schöne Stelle zum Unterschreiben aus"


Scott hängt sehr an diesem Instrument und die folgenden Bilder sind mal wieder ein echter Leckerbissen für alle Fans von SRV #GuitarPorn


Hier spiele ich eine fabrikneue und mit Gold verzierte Strat auf dem "Family Style" Album der Vaughan Bros


Ein Tour Shirt der Vaughan Brothers


Nur ein Teil des Gitarren-Equipments der Vaughan Brothers


Noch ein paar Prachtstücke aus der Gitarrensammlung der Vaughan Brothers


Dawn Ciolfi & Scott Roper von Delta am New Yorker JFK-Airport


Einige meiner Platin-Auszeichnungen, auf denen auch Stevie Ray Vaughan spielte - Let's Dance und Family Style

 


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Category: Unterwegs auf Planet C

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